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Senioren 19.01.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Patrick Hilmes. Fußball-Fairnesswertung. TV Oyten ist vorne dabei.

Halbzeit im Fairness-Cup: Wie bereits am Ende der vergangenen Saison liegt im Kreis Verden der TV Oyten ganz vorne. Am anderen Ende finden sich Uphusen und RW Achim wieder.

Landkreis Verden. Halbzeit in den Fußball-Ligen bedeutet auch Halbzeit im Fairness-Cup. Einmal mehr wurde jetzt die Liste veröffentlicht, der zu entnehmen ist, wer sich als faire und wer sich als unfaire Mannschaft in der Hinserie präsentiert hat. Doch so einfach ist diese Klassifizierung nicht. Fairness ist mehr als nur die einfache Befolgung von Regeln.

Denn wer ganz unten in dieser Auflistung steht, muss nicht gleich eine Tretertruppe oder ein undisziplinierter Haufen sein. Bestes Beispiel ist dabei aus dem Kreis Verden der Vorzeigeklub in puncto Ligazugehörigkeit: der Oberligist TB Uphusen. Dieser findet sich nämlich ganz weit unten in diesem Klassement wieder. Die Uphuser weisen einen Quotienten (Summe der Strafpunkte geteilt durch die Anzahl der Saisonspiele) von 4,22 auf und nehmen damit Platz 945 von insgesamt 959 Mannschaften in Niedersachsen ein.

Doch wer sich die Spiele der Mannschaft von Coach Fabrizio Muzzicato in der Hinrunde angesehen hat, dürfte nicht der Meinung sein, der TBU spiele unfair. Klar, in der Oberliga ist das Niveau äußerst ausgeglichen, die Zweikämpfe sind entsprechend intensiv, jeder Zentimeter zählt und darf nicht verloren gegeben werden. Da kommt es schon mal zu dem einen oder anderen Foul.

Doch durch brutales oder undiszipliniertes Verhalten sind die Arenkampkicker nicht aufgefallen. Manche Gelbe und Rote Karten sind eher mit Dummheit und Unachtsamkeit zu erklären. Bestes Beispiel: Mert Bicakci im Spiel bei Hagen/Uthlede. Der Uphuser sah bei seiner mit Rot bestraften Aktion nur auf den Ball, nahm im Sprung den Fuß hoch und traf dabei seinen Gegenspieler leicht. Ähnlich verhielt es sich auch mit dem Platzverweis von Philipp-Bruno Rockahr gegen Gifhorn. Der jubelnde Torschütze lief an der Bank des Gegners vorbei und hielt seine Hand an sein Ohr. Eine Geste, die aussagt: „Ich höre nichts von euch.“ Die Konsequenz: Gelb-Rot. Doch Zahlen lügen nicht – sieben Platzverweise. Und das weiß auch Fabrizio Muzzicato: „Das kann auch nicht sein, dass wir jedes vierte Spiel in Unterzahl spielen. Das sind viel zu viele.“

Zu viele Karten haben auch die Spieler des 1. FC Rot-Weiß Achim gesehen. Der Bezirksligist befindet sich nur einen Platz vor den Uphusern. Anders als der TBU fielen die Achimer aber oftmals durch Undiszipliniertheiten und grobe Fouls auf und handelten sich entsprechend die Kartons ein. Immer wieder verspielten die Achimer dadurch wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Ein großer Faktor, den Neu-Coach Dogan Yalcin vor dem Start der Rückrunde seinen Mannen vor Augen führen dürfte.

Was der Fußball noch lernen kann

Wie das mit Erfolg funktioniert, machen einmal mehr Axel Sammrey und der TV Oyten vor – Rang 21. Zum Abschluss der Vorsaison rangierte der TVO auf Platz fünf und war wie auch jetzt fairstes Team des Kreises Verden. Die Belohnung: Sportausrüstungen im Wert von 1200 Euro für die Nachwuchsabteilung. „Gerne würden wir das diesmal wieder mitnehmen“, betont Sammrey. Er bläut seinen Schützlingen stets eine faire Spielweise ein und lebt sie mittlerweile auch am Seitenrand selbst vor, was bekanntlich nicht immer so war. „Man muss sich auch als Trainer weiterentwickeln, und das habe ich. Ich würde mir Gedanken machen, wenn ich noch immer wie ein Rumpelstilzchen am Rand wäre“, erzählt Sammrey schmunzelnd.

In puncto Fairness in der Bezirksliga kann der Coach bis auf ein paar Ausnahmen nicht klagen. Beim Blick nach oben betont der Coach jedoch, dass sich der Fußball etwas von einer anderen Sportart abschauen könne. „Ich gucke zurzeit wie viele andere auch die Handball-WM. Da gibt es richtig harten Körperkontakt, aber keiner lamentiert anschließend und rollt sich 20-mal über den Boden. Da ist der Profifußball kein gutes Vorbild für die jungen Spieler.“

Fairness-Cup (Hinrunde)

Rang, Mannschaft, Quotient

21.  TV Oyten  1,12

40.  SV Hönisch 1,27

69.  FSV Langwedel-Völkersen II  1,39

87. TSV Uesen  1,47

108. TSV Dörverden  1,54

146. TSV Etelsen  1,65

152. TSV Achim  1,67

155. TB Uphusen II  1,67

201. TSV Ottersberg  1,78

234. TSV Bassen  1,84

241. TSV Etelsen II  1,87

262. TSV Thedinghausen  1,92

457. TSV Brunsbrock  2,27

480. TV Oyten II  2,31

537. FC Verden 04 II  2,45

589. TSV Lohberg  2,57

601. TSV Fischerhude-Quelkhorn  2,60

612. MTV Riede  2,61

618. SV Vorwärts Hülsen  2,63

715. TSV Dauelsen 2,86

820. FSV Langwedel-Völkersen  3,18

900. FC Verden 04  3,59

944. 1. FC Rot-Weiß Achim  4,22

945. TB Uphusen  4,22

Senioren 03.01.2019 von Axel Sammrey

1. Herren: Verden Nachrichten von Florian Cordes. Kräftemessen in der Tennishalle. In Ottersberg steht am Freitagabend mit dem Hallensupercup der erste Höhepunkt des neuen Jahres an. Als Titelverteidiger geht der TB Uphusen an den Start.

Ottersberg. Traditionen wollen gepflegt werden – auch in der Fußballwelt des Landkreises Verden: Seit vielen Jahren ist der Hallensupercup der erste große Wettbewerb. Das ist 2019 nicht anders. Am Freitagabend rollt ab 17 Uhr der Ball in der Ottersberger Tennishalle. Als Titelverteidiger geht der Oberligist TB Uphusen ins Rennen.

Der Klub aus dem Achimer Westen zählt – eben weil er der klassenhöchste Verein ist – auch in diesem Jahr zum Favoritenkreis. Die Uphuser bekommen es in der Gruppe A mit gleich vier Mannschaften aus der Bezirksliga zu tun. Und gleich zum Auftakt steht das vermeintliche Topspiel an. Denn die Eröffnungspartie bestreiten die Uphuser gegen den Bezirksliga-Tabellenführer TSV Etelsen. Die Schlossparkkicker dürfen sich sicherlich ebenfalls Chancen auf das Erreichen des Halbfinals ausrechnen. Schließlich haben sie vor der Winterpause immer wieder ihre Spielstärke unter Beweis gestellt. Am Freitag wird sich in Ottersberg zeigen, ob das Team von TSV-Coach Gerd Buttgereit diese auch auf dem Hallenboden zeigen kann. Bereits im vergangenen Jahr hat der Oberligist aus Uphusen das Turnier gegen die Schlossparkkicker eröffnet. Damals gewann der TBU mit 2:0. „Die Titelverteidigung ist keine Pflicht, wäre aber eine schöne Sache“, meint Uphusen Sportlicher Leiter Florian Warmer. „Wir nehmen parallel noch an einem Turnier in Bremerhaven teil, werden aber auch in Ottersberg mit einer schlagkräftigen Truppe antreten.“

Neben Etelsen und Uphusen gehören der Staffel A der 1. FC Rot-Weiß Achim, der MTV Riede und der FSV Langwedel-Völkersen an. Bei letzterem Team wird ein Mann dabei sein, der den Hallensupercup in diesem Jahr aus einer ganz neuen Perspektive kennenlernt: Emrah Tavan. „In den letzten Jahren war ich immer als Spieler dabei. Und nun zum ersten Mal als Trainer“, sagt Tavan, der seit Sommer 2018 Coach beim FSV Langwedel-Völkersen ist. Obwohl er das Turnier sehr gut kennt, erlebt er also doch noch einmal eine Premiere. Große sportliche Ziele will er sich mit seinem Team allerdings nicht vornehmen. „Das Wichtigste ist, dass sich bei keiner Mannschaft ein Spieler verletzt“, sagt Tavan. „Wir freuen uns aber auf das Turnier, weil es immer sehr schön ist.“ Zwar wolle er mit seinem Team versuchen, möglichst lange dabei zu sein, das Abschneiden stehe für ihn dennoch eher im Hintergrund. „Wenn wir am Ende weit kommen, beschwert sich bei uns aber auch niemand“, sagt er.

Das Gefühl, beim Hallensupercup weit zu kommen, kennt Axel Sammrey ziemlich gut. Der erfahrene Trainer des TV Oyten hat schon etliche Male bei dem ersten sportlichen Höhepunkt des Jahres an der Bande gestanden. Wie oft er schon dabei war, könne er jedoch nicht sagen: „Gefühlt war das 25-mal.“ Genauso sieht es bei den Turniersiegen aus, die er beim Supercup bislang gesammelt hat. „Darüber habe ich bisher kein Buch geführt“, sagt Sammrey lachend. Zum bisher letzten Mal gewann Sammrey das Turnier im Jahr 2015, damals noch als Coach des TSV Ottersberg.

Für den Coach sei das Turnier eine Art „Zwischending“. Denn schließlich befindet sich seine Mannschaft mitten in der Winterpause. Nach dem Supercup legt der TVO wieder eine zweiwöchige Pause ein, bevor es ins Training geht. Zur Vorbereitung auf das traditionsreiche Turnier bittet er seine Spieler zu zwei Einheiten unter dem Hallendach. „Die Jungs wollen alle spielen. Nach den beiden Einheiten werden wir sehen, wer im Kader steht“, sagt Sammrey, der das Turnier ernst nehmen will: „Ich fahre sicherlich nicht nach Ottersberg, um die Zeit totzuschlagen. Wir werden unser Bestes geben. Die K.o-Runde möchte ich schon erreichen.“ In der Gruppe B trifft der TV Oyten zunächst auf den Landesligisten FC Verden 04. Weitere Gegner sind der SV Vorwärts Hülsen, TSV Bassen und Gastgeber TSV Ottersberg.

Das letzte Vorrundenspiel wird um 21.40 Uhr angepfiffen. Anschließend stehen die beiden Halbfinals an. Der Anpfiff des Endspiels soll um 22.52 Uhr ertönen.

Senioren 31.12.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Nico Brunetti. Fußball-Bezirksliga. Etelsen mit der größten Konstanz.

Acht Teams aus dem Landkreis Verden spielen in dieser Saison in der Fußball-Bezirksliga. Aktuell befinden sie sich in der Winterpause – eine Bestandsaufnahme.

Landkreis Verden. Die Fußballer der Bezirksliga Lüneburg 3 machen Pause. Jedes der 17 Teams hat mindestens 16 Spiele absolviert – es ist also genug Aussagekraft gegeben, um eine Zwischenbilanz zu ziehen. Wie haben die acht Mannschaften aus dem Landkreis Verden bisher abgeschnitten? Eine Analyse:

TV Oyten: Seit September auf Kurs

Die Ankunft von Marius Winkelmann hat Positives bewirkt. Seit dem Debüt des Neuzugangs der SV Drochtersen/Assel ist der TV Oyten ungeschlagen. Es war im September, als der Mittelfeldmann erstmals für die Oytener auflief: 4:2 beim TuS Bothel. Und der Sieg ist gleichzeitig der Start einer grandiosen Serie gewesen. Der TVO ist seit 13 Spielen unbesiegt, womit der schwache Beginn in die Saison ausgemerzt wurde. Damit arbeitete sich das Team von Trainer Axel Sammrey auf den fünften Rang vor. Teilweise ersetzte der TVO dabei auch wichtige Leistungsträger wie den verletzten Kapitän Raphael Schneider. Die Entwicklung passt. In dieser Saison sollte der Platz unter den Top fünf gehalten werden. Und wenn die Oytener so weitermachen und keine großen Abgänge haben, dann könnte das Sammrey-Team in der kommenden Spielzeit 2019/2020 ein Anwärter auf die Meisterschaft sein und damit alsbald das Oytener Fernziel Landesliga realisieren.

Senioren 15.12.2018 von Lars Weber

3. Herren: Die 3. Herren verliert zur Rückrunde zwei Spieler

Das Trainerteam um Marco Blöthe und Lars Weber wurde von zwei Spielern der 3. Herren informiert, das sie zur Rückrunde neue Herausforderungen suchen.

Sebastian Wrede wechselt von der 1. KK in die Bezirksliga zum TSV Bassen.

Tobias Aritim wechselt als Ersatzspieler der 3. Herren in die Kreisliga zur 2. Mannschaft vom TVO.

Wir wünschen beiden Spielern viel Erfolg bei Ihren neuen Aufgaben und bedanken uns für ihren Einsatz in der Hinrunde.

 

 

Senioren 10.12.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de von Staden. Daniel Aritim gelingt Doppelpack beim 2:0. TV Oyten gegen Bothel ungeschlagen.

Oyten - Der TV Oyten konnte seine Serie auch im 13. Bezirksliga-Spiel in Folge halten und blieb im letzten Heimauftritt vor der Winterpause ungeschlagen. Am Sonntag fuhren die Mannen von Coach Axel Sammrey dabei einen nie gefährdeten 2:0 (1:0)-Erfolg dank zweier Tore von Daniel Aritim (38./74.) ein.

„Es freut mich für Daniel, dass er so gut aus dem Schatten unseres fehlenden Goalgetters Pascal Döpke treten konnte. Allerdings hätte er auch das ein oder andere Tor mehr erzielen können, wenn nicht müssen“, lobte der TVO-Coach auf der einen Seite, fand auf der anderen aber auch schnell noch ein Haar in der Suppe.

Bei sehr seifigen Platzverhältnissen entwickelte sich auf beiden Seiten eine doch mit vielen Fehlern behaftete Partie. Sammrey: „Viele Dinge haben nicht so geklappt wie sonst. Dafür haben wir es aber dann gut gemacht und haben mit einfachen Mitteln agiert, die uns ja letztlich auch zum Erfolg geführt haben.“ 

Nur ein einziges Mal musste Keeper Christian Rathjen eine Bothler Chance vereiteln, als er nach einer Ecke zur Stelle war. „Ansonsten hatten wir das Geschehen zu jeder Zeit im Griff“, versicherte der TVO-Trainer, der erstmals in der 38. Minute jubeln durfte, als Daniel Aritim nach einem feinem Zuspiel von Hendrik Müller Bothels starken Keeper überwinden konnte. 

Als Aritim danach zweimal aus bester Position scheiterte, machte er es kurz vor Schluss besser und vollendete einen Doppelpass mit Strodthoff gekonnt.

Senioren 07.12.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de von Staden. TV Oyten erstmals ohne Pascal Döpke. TuS Bothel kommt.

Oyten - Das Heimspiel am Sonntag gegen den TuS Bothel könnte für den TV Oyten noch nicht der Jahresabschluss sein, „denn es könnte noch das ausgefallene Spiel in Osterholz drangehängt werden. Aber ich hoffe natürlich, dass wir davon verschont werden“, klärt da Oytens Bezirksliga-Coach Axel Sammrey auf.

Da es in den nächsten Tagen weiter regnen soll, könnte es außerdem sein, dass der TVO die Partie auf seinem Kunstrasen austragen muss. „Das wäre uns aber nicht recht, denn wir trainieren derzeit ja noch auf Rasen“, so Sammrey, der zudem an die vergangene Saison denkt, als die Oytener eben auf diesem Kunstrasen nur 2:2 gegen den abstiegsbedrohten TuS Bothel spielte, der sich zuletzt aber wieder etwas stabiler präsentierte. 

Fehlen wird neben den Langzeitverletzten erstmals auch Pascal Döpke (reist in die USA), hinter Marius Winkelmann steht einmal mehr ein Fragezeichen (evtl. Dienst). Sammrey: „Damit fehlen uns weiter wichtige Eckpfeiler. Doch wir wollen unsere Serie ausbauen und haben genügend Spieler in den Reihen, die diese Ausfälle kompensieren können!“

Senioren 04.12.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: COMAV. #ComavCup - Wir haben einen Herbstmeister!

Herbstmeister ist damit die TV Oyten - 1. Herren, wir gratulieren dem Team, das einen Preis für eine Jugendmannschaft gewonnen hat.

Aber der Cup bleibt spannend, alle Teams haben noch Chancen aufs Treppchen. Bereits am 09.12. werden die ersten Begegnungen der Rückrunde gespielt.

 

Senioren 30.11.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Sportbuzzer - Weser Kurier. Trainer Oliver Schilling wünscht sich eine bessere Quote bei der Chancenverwertung / Sonntag gegen den TV Oyten.

Sonntag, 14 Uhr, Städtisches Stadion.

Der VSK Osterholz-Scharmbeck möchte im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn TV Oyten wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. „Oyten verfügt mit Pascal Döpke und Marius Winkelmann über eine extrem gute Offensive. Wir müssen deshalb nach Ballverlusten sofort ins Gegenpressing kommen, um den Gegner im Ansatz zu stoppen“, fordert VSK-Trainer Oliver Schilling. Er muss lediglich auf die Langzeitverletzten verzichten. Steffen Brünjes kehrt nach seiner Gelbsperre ins Team zurück. „Es wäre schön, wenn wir mal wieder unsere Chancen nutzen würden. Wir waren zuletzt nicht konsequent genug im Angriff. Deshalb wäre es wichtig, dass wir in Führung gehen“, sagt Schilling.

Senioren 19.11.2018 von Lars Weber

3. Herren: Die 3. Herren wieder in der Spur

Nachdem wir vor der Saison den Spielplan erhalten haben, gab es ein großes Fragezeichen beim Trainerteam um Marco Blöthe und Lars Weber. Die vier Titelfavoriten in den ersten 4 Spielen...

In der Hinrunde haben wir zudem fast alle Auswärtsspiele erledigt. Lediglich 2 mal müssen wir in der Rückrunde noch auswärts antreten. Das ist dann mal ein Spielplan, der uns nicht in die Karten spielte. Und so sollte es auch kommen.

Und dann haderten wir ab dem ersten Spieltag mit den Leistungen der Schiedsrichter. Ein Problem das wir in dieser Form noch nicht kannten. Leider handelten wir uns dadurch 3 Rote und 4 Gelb-Rote Karten ein. Hauptsächlich durch Meckern und Schiedsrichterbeleidigungen nach Fehlentscheidung von den Schiedsrichtern. Überhaupt nicht akzeptabel und kein Ruhmesblatt für die 3. Herren. Schließlich haben wir Jahre gebraucht, um unser Image wieder aufzupolieren. Daher ist wohl an dieser Stelle eine Entschuldigung fällig. 

Da wir von den leider nicht vermeidbaren, üblichen Verletzungen ebenfalls arg gebeutelt waren, sind wir wirklich froh, einen so großen Kader zu haben. Durch dann anfallende Familienfeiern und Geburtstagen, anderweitige Verpflichtungen sowie das Fehlen der Dauerkarteninhaber bei Heimspielen von Werder Bremen, sah der Kader manchmal arg gebeutelt aus. Teilweise hatten wir zu Spieltagen 22 Zusagen, 2 mal musste der Chefcoach mangels Spieler seine Fußballstiefel schnüren und kam auch zum Einsatz.

Nun, nach langen Wochen von Frust und Trainingsfleiß kommen aber wieder die Tugenden unserer 3. Herren zum Vorschein. Rennen, Kämpfen, Taktik, Willen und der Zusammenhalt versetzten uns in die Lage, in den beiden letzten Spielen die 1. Herren von Bierden und Blender überlegen zu schlagen. Dadurch konnten wir jetzt das Tabellenende verlassen und haben sogar Tuchfühlung zu den Mannschaften im Mittelfeld.

Genau rechtzeitig, zum Derby gegen den Tabellenzweiten Bassen am Sonntag in Oyten, ist die beste 3. Herren im Landkreis wieder in der Spur. Daher würden wir uns am Sonntag um 12.00 Uhr an der Pestalozzistraße über reichlich Unterstützung freuen.

Senioren 19.11.2018 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Nico Brunetti. TV Oyten weiter nicht zu schlagen. Der Traum, bis Jahresende ungeschlagen zu bleiben, lebt weiter. Auch in Hülsen ließ der TV Oyten nur wenig anbrennen.

Es bleibt dabei: Der TV Oyten kann nicht mehr verlieren. Denn seit dem 0:2 beim TSV Bassen am 29. August ist das Team von Trainer Axel Sammrey ohne eine einzige Niederlage in der Fußball-Bezirksliga. Mit dem 2:0 (0:0)-Erfolg beim SV Vorwärts Hülsen sind es nunmehr zwölf Spiele in Serie, in denen der TVO nicht einmal den Platz als Verlierer verließ. Die Tore an der Aller schossen Ferdi Bezek (66.) und Pascal Döpke (74./FE).

Oytens Trainer ist glücklich, die Partie in Hülsen mit drei Punkten beendet zu haben. „Hülsen hat ein gutes Spiel gemacht. In der ersten Halbzeit haben sie nichts zugelassen und auch ein paar gute Möglichkeiten gehabt. Da war ich mit dem 0:0 zufrieden“, berichtete Sammrey. Unter anderem Zekirja Paloshi hätte den SVV als Belohnung für die gute Leistung in Führung bringen können. „Da habe ich wirklich nichts zu meckern. In den ersten 45 Minuten haben wir richtigen Einsatz gezeigt“, analysierte Hülsens Trainer Marc Jamieson. Gleichzeitig gefiel es ihm gar nicht, was seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit auf den Platz brachte. „Wenn wir das so wie in der ersten Hälfte weitergespielt hätten, dann wäre das ein offenes Ding geworden. Aber wir haben weniger gemacht und weniger investiert. Das war ärgerlich“, kritisierte er. Zu allem Übel holte sich Paloshi in der 72. Minute auch noch eine unnötige Gelb-Rote Karte wegen Meckerns ab.

„Perverser“ Elfmeter

Sammrey beglückwünschte sein Team zur starken zweiten Halbzeit: „Wir sind aus der Kabine gekommen und waren hellwach. Da haben wir wesentlich besser und zielstrebiger gespielt und alles im Griff gehabt.“ Zum einen präsentierte sich der TVO in der Defensive stabiler, zum anderen kombinierte er flüssiger. Zweimal durften die Oytener auch jubeln. Für Bezek sei der Führungstreffer in der 66. Minute ein besonderer Treffer gewesen, meinte Sammrey. „Es war sein erstes Tor für uns“, sagte der TVO-Coach. Infolgedessen leistete sich Marcel Meyer ein unglückliches Foul gegen Döpke – Elfmeter. Diesen verwandelte er in beeindruckender Manier. „Oben rechts in den Winkel: pervers gemacht“, kommentierte SVV-Trainer Jamieson.

Gute Besserung Simon.

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