header
23.02.2019 von Axel Sammrey

Oyten/Bassen - Die Serie des Fußball-Bezirksligisten TV Oyten von 14 ungeschlagenen Spielen ist schon eine Hausnummer, die beeindruckt. Die letzte Niederlage erlitt der TVO am 29. August 2018. Damals verloren die Schützlinge von Coach Axel Sammrey das Gemeindederby beim TSV Bassen mit 0:2. Und dieses ewig junge Duell steht nun am kommenden Sonntag wieder an. Dieses Mal an der Stader Straße in Oyten.

„Damals haben wir absolut zurecht verloren. Nun werden wir alles versuchen, um die Serie weiter auszubauen. Ich denke, es begnen sich zwei Teams auf Augenhöhe. Deshalb gibt es in diesem Spiel für mich keinen Favoriten. Die Chancen stehen 50:50. Alles ist möglich“, freut sich Sammrey schon auf diesen Gemeinde-Hit. Auch, wenn er nicht seine Bestbesetzung aufbieten kann. So geht er nicht davon aus, dass die stark angeschlagenen Avanas, Döpke als auch Kuhna auflaufen können. Letzterer verletzte sich im Testspiel am Mittwoch gegen Landesligist TuSG Ritterhude, das auf dem heimischen Hauptplatz verdient 0:1 verloren wurde. Auf dem soll natürlich auch das Derby stattfinden. Sammrey: „Unsere Plätze sind gut präpariert, in einem tadellosen Zustand. Alles ist also angerichtet für ein spannendes Match!“

Auch Bassens Trainer Uwe Bischoff wird personell nicht aus dem Vollen schöpfen können. Neben den Langzeitverletzten erwischte es vergangenen Sonntag beim hart erkämpften 2:1 über Wörpedorf auch noch Christian Czotscher (Oberschenkel). „Aber wir reisen sicher nicht mit einer Not-Elf an. Dennoch denke ich, dass der TV Oyten aufgrund der viel Ausfälle bei uns etwas im Vorteil

Gäste wollen Serie des TVO beenden

ist. Zudem haben wir bisher nur auf Kunstrasen trainiert, während die Oytener schon einige Einheiten auf normalem Rasen absolvieren konnte. Dennoch brodelt es schon im Vorfeld. Meine Jungs sind ganz heiß auf dieses Spiel. Ich denke, wir werden dem TVO alles abverlangen. Er wird sich mächtig strecken müssen, wenn er seine Serie halten will. Unsere schwache Vorstellung gegen Wörpedorf zählt für mich nicht. Alle hatten zu Beginn Probleme. Doch jetzt ist Derby-Zeit“, so Bischoff.  vst

Mehr zum Thema